Samstag, 2. Juli 2016

Platz 4 beim Indeland Triathlon...next Stop: Kalmar!

Mit einem 4. Platz über die Mitteldistanz beim Indeland Triathlon kann ich bei einem guten Feld durchaus zufrieden sein…mit dem Rennen jedoch nicht vollständig. Aber zuerst an dieser Stelle noch einmal ein dickes Dankeschön an Udo Biege, der es mir überhaupt erst ermöglichte, noch spontan zu starten. Geplant war ein Start bei der Challenge Heilbronn. Da diese aber aufgrund der Hochwasserlage zu einem Duathlon ummfunktioniert werden musste, habe ich von einem Start abgesehen!

ZAOSU Racing+ in Action



Kurzes Resumme zu Indeland:
Sieht man von den extra Metern, die ich auf dem letzten Drittel der Schwimmstrecke gemacht habe ab, (auch im Wasser sollte man Kurven innen nehmen :p), kann ich mit der Schwimmleistung noch ganz zufrieden sein. Auf Platz 3 stieg ich, direkt hinter Matthias Epping aus dem Blausteinsee. Mit Matthias fuhr ich dann auch die gesamten 88km durch die Dürener Felder. Mit der Radleistung (NP 300W/Schnitt 40,3km/h) kann ich nicht zufrieden sein. Woran es lag, kann ich leider nicht sagen. Aber bis Kalmar sind es noch genau 49 Tage…und bis dahin wird noch hart gearbeitet.
Gerade beim Laufen, wo ich aufgrund meiner Achillodynie die letzten Monate mit einem reduzierten Laufpensum unterwegs war, lief es für mich erstaunlich gut. Mit einem 4:05er Schnitt über die 19,5km nahm der Ausflug nach Aldenhoven dann doch noch ein einigermaßen versöhnliches Ende. Am Ende stand blieb die Uhr bei ziemlich genau 4h stehen. Glückwunsch an Johann, Fabian und Matthias fürs Podium!

PA Suits drei Mal auf Platz 1-4! ;-)

Nach einer Entlastungswoche, stand diese Woche wieder so einiges auf dem Plan. Heute in 7 Wochen wird’s ernst! Und bis dahin wird „nur noch“ viel trainiert. Die kommende Woche beginnenden Ferien machen es mir einfach, den Fokus die kommenden Wochen nochmal voll auf den Sport zu richten. Nächsten Freitag geht es für 2 Wochen ins Höhentrainingslager nach Livigno, um dann bereits am 4.8. nach Schweden aufzubrechen, wo es dann am 20.8. nur eins gibt: GAS!

In ein paar Tagen hoffe ich dann, euch bildmäßig mit ein paar landschaftlichen Highlights versorgen zu können ;-)

 




Bis dahin, Marco

Montag, 9. Mai 2016

Ein emotionales Flop-Top-Flop beim 30. Buschhütten Triathlon

Wenn mein Bericht vom Saisonauftakt in Buschhütten sich auf drei Worte beschränken müsste, dann würde es
„Top-Flop-Top“ ganz gut treffen. Es zeichnete sich schon die komplette Woche ab: Der 8.Mai würde ein Triathlonfest werden, dass das Potential haben würde, die bisherigen Ausgaben des Traditionsrennens in Buschhütten zu toppen.
Dies aus der Kombination von zweierlei Gründen: 1) Das Wetter hat anscheinend vergessen, dass es Anfang Mai eigentlich fast immer ca. 15 Grad kälter war und 2) Rainer und Sabine haben ihren „Ausstand“ gegeben und das letzte Mal federführend die Veranstaltung organisiert. Sie haben seit 1987 den Triathlon Buschhütten zu dem gemacht, was er heute ist: Ein Rennen, dass man in Triathlonkreisen mittlerweile weltweit kennt und schätzt. Rainer und Sabine Kennen und Schätzen gelernt…das haben auch viele Triathleten, ob „Freizeitathleten“, oder die Besten der Besten in all den Jahren. Jede Sportart hat Personen, ohne die der Sport nach ihrer Wirkzeit nicht das wäre, was er ist. Und jede Sportart braucht solche Menschen, jede Sportart braucht einen „Rainer Jung“! Ich bin mir sicher: Ohne Rainer wäre das Hauptevent in Buschhütten Anfang Mai heute „Muttertag“ und nicht „Triathlon Buschhütten“. Und ohne Rainer hätte es nie ein „EJOT Team“ gegeben, das mittlerweile seit Beginn des Ligabetriebs das, mit Abstand erfolgreichste Team ist. Klar, dass es ein Ergebnis von vielen Helfern, von FREIWILLIGEN ENGAGIERTEN ist, ohne die das alles nicht denkbar gewesen wäre. Aber einer war nun mal der Chef des Ganzen, auch wenn er dies nicht gerne hört. DANKE DAFÜR!!!!

Rainer und ich nach dem Rennen!

Nun zu meiner Wenigkeit und dem Wochenende in Buschhütten:
Schon Freitag bin ich nach Buschhütten gefahren, um mich bei meinen Eltern einzuquartieren, die nur 200m vom Sportplatz entfernt wohnen. Perfekte Vorbereitung mit viel gutem Essen war also garantiert. Mein Plan: Ordentlich Schwimmen, am Rad Vollgas und laufmäßig das retten, was zu retten ist. Der Plan ging nur teilweise auf. Mit all meinen Trainingskollegen des KTT01 haben wir zwar sehr homogen, allerdings leider mit etwas zuviel Abstand auf die Spitze die 1000m abgespult. Zumindest gab es keine Klopperei. Die ersten 500m bin ich vorgeschwommen, die zweiten Tobi. Nach ziemlich genau 13 Minuten und 1:20 min. Rückstand auf die Spitze ging es als 18. aufs Rad.

Dort bildete sich recht schnell eine Dreiergruppe in der ich mich wiederfand und die neben mir noch aus meinem Teamkollegen Julian Mutterer und dem Topfavoriten Andreas Raelert bestand. Die gesamten 40km haben wir fair zu dritt abgespult. Am Ende stand ein Schnitt von knapp über 43 km/h und die sechstschnellste Radzeit zu Buche (20 sek. fehlten zur zweitschnellsten) Das ich am Rad stark wie nie bin, wusste ich durch die Ergebnisse der vergangenen Leistungsdiagnostiken. Dass ich aber mit der Spitze mitfahren kann, davon musste ich mich erst selbst überzeugen. ;-) Was Andi Böcherer allerdings am Rad in den Asphalt geballert hat, war von einem anderen Stern. Er ist völlig zurecht der neue „König von Buschhütten“!

Direkt hinter Andi Raelert ging ich dann auf 9 Laufrunden. Die ersten zwei Runden profitierte ich davon, dass er es ruhig hat angehen lassen und so konnte  ich noch mitlaufen. Dann musste ich allerdings mein eigenes Ding durchziehen. Und das war leider kein so Gutes! Ab ca. der Hälfte der Laufstrecke plagten mich Krampfansätze, die mich zwangen, mein Tempo zu drosseln. Am Ende wurde es der 12. Platz. In den vergangenen Jahren hätte ich wahrscheinlich Freudensprünge gemacht. Dieses Jahr allerdings habe ich mir etwas mehr erhofft...nicht unbedingt von der Platzierung, sondern von der eigenen Schwimm- und Laufleistung.

Dennoch bin ich auf einem guten Weg zu dem Wettkampf, wo alles passen soll - dem Ironman Sweden - wo ich mit meiner Radstärke mehr rausholen kann, als ich mit meinem Laufdefizit verlieren werde. Trotzdem werde ich alles machbare versuchen (was meine Schleimbeutelproblematik im rechten Fuß zulässt), um nicht mehr von einem Laufdefizit sprechen zu müssen, sondern nur noch von der „schwächsten Disziplin“ ;-)

Vielen Dank auch noch an das gesamte Kölner Triathlon Team 01 für das tolle Wochenende und die vielen Anfeuerungen. Auch an alle Einheimischen. Immer was Besonderes, in Buschhütten zu starten…in Kombi mit der kurzen Laufrunde hört man gefühlt, alle 5m ein „Marcooooooo“. Sehr geil!

Die nächste Station ist am kommenden Sonntag ein Rennen einer Triathlonserie in Belgien, bei der ich über die Distanz von 1km-100km-10km am Start stehen werde.

 
Bis die Tage!

Mittwoch, 20. April 2016

ZAOSU nur von hinten sehen...

...das dürften eine Menge Athleten diese Saison behaupten können. ;-)
Ich freue mich riesig, mit ZAOSU einen Partner gefunden zu haben, der mich mit nur dem bestem Schwimmequipment ausstattet. Allem voran, das "Flagschiff" von Zaosu, das Neo-Topmodell
"Racing+", von dessen Flexibilität und bestem Sitz ich mich bereits überzeugen konnte. Bald kann ich (und werde ich) aber ein paar mehr Worte dazu verlieren. In 3 Wochen wird der edle Stoff in Belgien erstmals Wettkampfluft schnuppern und mich hoffentlich weit vorne aus dem Wasser kommen lassen.
Vielen Dank schonmal an das Team von ZAOSU und Sportshop Triathlon für das Vertrauen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!!! Rock'n Roll!!!

Samstag, 2. April 2016

So wenige Kilometer, wie selten...

…habe ich im diesjährigen Trainingslager auf Mallorca abgespult. Nun, man sollte meinen, dass mit dem klaren Saisonhöhepunkt „Ironman Sweden“ genau das Gegenteil zielführend ist, aber gleichzeitig galt auch so, wie nie zuvor: So viele qualitative Kilometer wie nie habe ich in den 12 Tagen auf der Insel gesammelt. Und dies ist natürlich auch nur dann sinnvoll und möglich, wenn zuvor auch schon einiges zuhause erledigt wurde (und somit beißt sich die Katze in den Schwanz ;-) Die teils recht intensiven Einheiten haben schlussendlich dann doch dazu geführt, dass am letzten Tag nicht mehr viel ging (außer Kuchen essen und Kaffee trinken ;-) Also: Alles richtig gemacht!
Nun werde ich erstmal kurz „Luft holen“, um dann die Vorbereitung für die ersten Rennen der Saison anzugehen.
Klarer Höhepunkt und das Hauptaugenmerk liegt jedoch zu 100% auf dem 20.8.! Bisher läuft alles perfekt bei der „Mission“…ich fühle mich richtig gut und bin auch fit, wie nie zuvor zu diesem Zeitpunkt. Und das ist ein verdammt gutes Gefühl!

Unten noch ein paar weitere Eindrücke aus dem Trainingslager und jenen Momenten, in denen man einfach nur dankbar sein muss, dass man bei bestem Wetter, mit netten Leuten, in atemberaubender Landschaft und einem genialen Bike über (meistens) bestens geteerte Straßen cruisen darf…mit der Vorfreude, sich abends den Magen nach Belieben vollschlagen zu können…es geht schon uns schon verdammt gut!