Freitag, 21. September 2012

"Coole" Klamotten --> Neuer Sponsor!

Ich bin riesig froh, einen neuen Sponsor gefunden zu haben, mit dessen Material ich meine „Wettkampfhitzeprobleme“ am ehesten in den Griff bekommen kann.

Auf Hawaii werde ich in den Vortagen des Wettkampfes, während des Wettkampfes und auch in Regenerationsphasen auf die Produkte von „e cooline“ zurückgreifen dürfen.

High Tech Material, welches das Ziel hat, die Körpertemperatur herunterzukühlen.
Daniel Reinshagen - dem mein besonderer Dank gilt - hat mir eindrucksvoll bewiesen, welche Effekte das Tragen dieser Produkte haben kann. Mit der entsprechenden Vorbereitung (Eintauchen der Textilien in kühles Wasser und nachheriges Abtrocknen) halten die Produkte über 15-20h eine Temperatur von 16°C.

Meine „Angst“ vor den klimatischen Bedingungen dort ist somit um einiges gesunken. Ich bin gespannt, wie sich das Training mit den Sachen anfühlt und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Daniel. Hier ist der Einsatz momentan nicht nötig. Die Kälte und die Regenschauer kühlen genug. ;-)

Und wer mehr erfahren möchte:


Und an alle "Radio Berg" Hörer: In der Zeit um den 13. Oktober öfter mal vorbeihören: Vorbericht (danke an Dirk Hartmann, der mich gestern zuhause interviewt hat...war eine interessante Sache) und einen zeitnahes "Wettkampfresümee" wirds dort zu hören geben.


Bis später!

Sonntag, 16. September 2012

Über Motivation, 2 Rennen und die Vorfreude!

Seitdem ich mich das letzte Mal zu Wort gemeldet habe, ist ein bißchen was passiert: Die Hitze des letzten, frustrierenden Rennens in Witten (s.u.) ist einem immer herbstlicheren Wetter gewichen. Spätestens das war in den letzten Jahren immer die Zeit, wo man froh war, in dieser wetterlichen Unbeständigkeit nicht mehr trainieren zu müssen, da man seine wohlverdiente Saisonpause genießen durfte. Beine hoch, ungesund essen, feiern gehen...


...all das ist natürlich dieses Jahr anders: Ich DARF noch trainieren (wenn auch überwiegend alleine), die Beine werden nur für „Kurzzeitregeneration“ hochgelegt und gefeiert wird in nächster Zeit nur der Geburtstag meiner Freundin (und das wohl eher mit einem Recovery-Shake, anstatt der üblichen Feiergetränke ;-)

Die Vorfreude ist riesig: Allerdings momentan erstmal mehr auf die Insel, die Atmosphäre vor dem Rennen und dem Ganzen drumherum. Ich denke es reicht, wenn die Vorfreude auf das Rennen erst auf Hawaii kommt (und da muss ich mir glaub auch keine Sorgen drum machen).

Das Training momentan ist nicht ohne: In den letzten Wochen kam ich dauerhaft über 20h. Zum Glück findet man immer irgendwelche Nischen, um sich zu motivieren: In der Vorbereitung auf den IM Frankfurt war es das schöne Wetter und die Leute, mit denen man trainieren durfte. Das fällt jetzt (zumindest größtenteils) flach, wird aber ersetzt von der absolut überzeugenden und antreibenden Antwort auf die Frage „Warum?“. Und glaubt mir: Da macht einem das „durch-den-Regen-fahren“ weniger aus als sonst!

Die Form stimmt: Letztes Wochenende konnte ich bei einem Sprintrennen in Weimar, zu dem ich mit dem Team angereist bin, einen 2. Platz belegen. Besonders auf dem Rad und beim Lauf konnte ich richtig Gas geben, was mir noch mal Selbstvertrauen gegeben hat. Es dürfte allerdings das erste Mal gewesen sein, dass ich ein Rennen beim Schwimmen verloren habe: Wer rechnet bei einem Freibad schon damit, dass es kein Neoverbot gibt? Die 40 Sekunden, die ich damit auf den späteren Sieger Lars Erik Fricke verloren habe, konnte ich leider nicht wieder aufholen. Viel wichtiger war an diesem Wochenende aber der Abschlusswettkampf meines Teams in der 2. Liga: Mit einer überzeugenden Teamleistung konnte Daniel, Michal, David, Tim und Martijn den 2. Platz holen und damit die Vizemeisterschaft in der 2. Bundesliga sichern!

Aus vollem Training heraus bin ich dann Freitagabend noch beim Stadtlauf in Wipperfürth gestartet. Müdigkeit, schwere Beine von den Vortagen und ein langer Arbeitstag steckten in den Knochen. ABER: Es lief. Und zwar richtig gut. Bis zur 2. von 6 Runden konnte ich mich in der Spitzengruppe aufhalten, musste dann aber 2 Athleten ziehen lassen. Mit einer Zeit von 32:48 min. über eine recht verwinkelte und auch nicht flache 9,13km lange Strecke, konnte ich somit den 3. Platz belegen!

Da -wie gesagt- das Ende der Saison ja schon für den Großteil der heimischen Triathleten begonnen hat, möchte ich rückblickend auf die Saison vor allem unserem Teambetreuer Gerhard und seiner Frau danken! Danke für die Top Orga und das ständige Bemühen alles zu geben was in seiner Macht stand, um den Athleten nur das „Schnell Schwimmen-Radfahren-Laufen“ zu überlassen. Natürlich auch noch mal Dank an Rainer und Sabine, die auch (falls der vollgestopfte Terminplan es zuließ) immer mit dabei waren und ALLES FÜRS TEAM gegeben haben!

Für mich stehen nun noch 2 Wochen hartes, langes Training auf dem Plan, bevor es dann endlich in die Sonne geht! Außerdem stehen kommende Woche noch 1,2 Sponsorentermine an. Dazu aber später mehr!


Bis dahin...